Holzsystemhäuser

Wegfall eines alten Vorurteils

Holzsystemhäuser erfreuen sich bei Bauherren steigender Beliebtheit. Zunehmend verschwindet das alte Vorurteil der Feuergefährdung dieser Bauten und der deshalb angeblich sehr hohen Gebäude-Haftpflichtversicherung, das sich als langlebige Mär unter Häuslebauern gehalten hat, ebenso, wie die Geschichte vom bösen Werwolf.

Die Gründe für die steigende Beliebtheit

Zweifelsohne sind Holzsystemhäuser derzeit en vogue. Nicht allein deshalb, weil sie aus den üblichen Standards des Häuslebauer-Mainstreams wohltuend herausragen, um ein Flair von Chalet oder Alaska-Urlaub zu verbreiten, sondern weil sie tatsächlich gegenüber konventionellen Einfamilienhäusern eine ganze Palette von nachweisbaren Vorteilen aufweisen. Dies ist zunächst die schiere Variationsbreite der Holzsystembauweise, bei der die konventionelle Stein-auf-Stein-Variante nur schwerlich mithalten kann. Hinzu kommt die Tatsache, dass auch das Holz, als der dominierende Baustoff, immer mehr in Richtung High-Tech tendiert, nicht zuletzt durch die Verwendung von beispielsweise Klimahölzern der neuesten Generation. Die Errichtung eines Holzsystemhauses fällt, dank der nahezu völligen Naturbelassenheit des Baustoffes Holz, aktuell in die Kategorie des ökologischen Bauens, wofür sich viele umweltbewusste Bauherren heute ganz selbstverständlich entscheiden.

Holzsystemhäuser besitzen viele, geradezu einzigartige Eigenschaften, die aus der Verwendung des Baustoffes Holz resultieren. Hier wären zu nennen die Wirtschaftlichkeit, die Natürlichkeit und vor allem die Behaglichkeit im Innern.

Holzsystemhäuser einst und heute

Die heutigen Holzsystemhäuser zeichnen sich außerdem durch innovative Details am Bau, moderate Preise, Niedrig-Energie-Bauweise oder Ausführung als Passiv-Haus und bauphysikalisch hochwertigen Wandaufbau aus, der individuellen Planungs- und Gestaltungsvorhaben noch weitgehend Raum lässt.

Bereits über 80 Jahre alt ist die Geschichte der aktuellen Holzsystemhäuser, die unter anderem auf Persönlichkeiten wie Walter Gropius zurück geht. Die herausragenden energetischen Eigenschaften und die individuelle architektonisch nutzbare Vielfalt des Baustoffes Holz führten dazu, dass schon heute in der Schweiz fast ein Viertel aller Neubauten Holzsystemhäuser sind.